Das Wesentliche in Kürze
Pro Helvetia (PH) ist die Schweizer Kulturstiftung. Ihre Mission ist es, zeitgenössisches, professionelles Kunst- und Kulturschaffen von gesamtschweizerischem Interesse zu fördern. Im Jahr 2024 hat die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) eine Prüfung des Risikomanagements durchgeführt und eine wesentliche Empfehlung an PH ausgesprochen: ein auf die Grösse und Geschäftstätigkeit abgestimmtes, wirksames und hinreichend formalisiertes Risikomanagement zu implementieren.
Die EFK hat nun eine Nachprüfung zur Umsetzung dieser wesentlichen Empfehlung durchgeführt.
180,5
Mio. Fr. wurden PH vom Parlament für die Periode 2025–28 zugesprochen
39
Mio. Fr. wurden 2025 von PH für Kulturaktivitäten eingesetzt
116
Mitarbeitende sind in der Schweiz und im Ausland für PH tätig
7235
Gesuche erhielt PH 2025
Zentrale Erkenntnisse
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Formalisiertes Regelwerk
PH hat mithilfe einer externen Expertin eine Risikopolitik sowie eine Richtlinie über das Risikomanagement ausgearbeitet. Die Risikopolitik enthält die Grundsätze des Risikomanagementsystems und verweist bezüglich des Prozesses auf die Richtlinie.
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Organisation, Rollen und Verantwortlichkeiten wurden definiert
Die Wirksamkeit dieser Strukturen muss sich jedoch noch bestätigen. Sechs bis neun Monate nach der Inbetriebnahme ist es noch zu früh, um Aussagen über die Wirksamkeit des Risikomanagements zu treffen.
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Es braucht genaue Regeln für die Nutzung der Managementinstrumente
PH verwendet Excel für sein Risikomanagement. Diese Anwendung ist jedoch mit zahlreichen Schwierigkeiten verbunden, wenn es um die Rückverfolgbarkeit der Informationen, die Verwaltung des Verlaufs oder das Zugriffsmanagement geht.
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Erster Jahresbericht zum Risikomanagement für September 2026 vorgesehen
PH hat zwölf Risiken identifiziert. Die Beurteilung der definierten und potenziellen Massnahmen zur Risikominderung erfolgt derzeit. PH hat mit dem EDI vereinbart, dass der erste Risikomanagementbericht im Herbst 2026 vorgelegt wird.
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Jahresprozess ist noch festzulegen
Die Aufgaben, die innerhalb eines jährlichen Risikomanagementzyklus zu erledigen sind, wurden noch nicht in einem Prozess formalisiert.
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Empfehlung nicht umgesetzt
Auch wenn gewisse Fortschritte erzielt wurden, ist das vom Bundesrat definierte Ziel, nämlich «über ein auf die Grösse und Geschäftstätigkeit der Stiftung abgestimmtes, wirksames und hinreichend formalisiertes Risikomanagement» zu verfügen, noch nicht erreicht.