Das Wesentliche in Kürze
Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) prüfte beim Bundesamt für Informatik und Telekommunikation (BIT), ob das Neuen Produktionsmodell (NPM) die Transparenz und Steuerbarkeit der IKT-Kosten gewährleistet und Anreize für eine wirtschaftliche Nutzung schafft. Sie kommt zum Schluss, dass das BIT mit dem neuen Modell die Kosten genauer zuordnen und verrechnen kann. Dies führte dazu, dass 33 Millionen Franken, die bisher auf Standarddiensten verrechnet wurden, nun für die Fachanwendungen verrechnet werden. Die bisherige Quersubventionierung der Fachanwendungen entfällt. Für die Leistungsbezüger – beziehungsweise für die Bundesämter – haben sich Kostentransparenz und Steuermöglichkeiten hingegen noch nicht ausreichend verbessert. Ihnen fehlen Informationen zu den Kostentreibern und -verschiebungen sowie Steuerungsmöglichkeiten.