Das Wesentliche in Kürze
Linked Data Service (LINDAS) ist eine IT-Dienstleistung des Bundesarchivs (BAR). Mit LINDAS können Bund, Kantone und Gemeinden frei verfügbare, sogenannte offene Verwaltungsdaten (Open Government Data – OGD) vernetzen und publizieren. LINDAS ermöglicht es Maschinen, Informationen aus verschiedenen Quellen zu kombinieren. Behörden, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft können die publizierten Daten uneingeschränkt wieder- und weiterverwenden. Das BAR hat LINDAS zwischen 2017 und 2020 für 2,2 Millionen Franken aufgebaut. Seit 2020 ist es im Einsatz. Derzeit erneuert das BAR die Plattform im Rahmen des Projekts LINDASnext technisch und organisatorisch für 1,5 Millionen Franken.
Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) prüfte, ob LINDAS strategisch sowie operativ ausreichend ausgereift und aufgestellt ist, so dass ein koordinierter, flächendeckender und interoperabler Einsatz im Bund möglich ist.
550 000
Franken jährliche Betriebskosten – sind schwer aufzutreiben
1,5
Vollzeitäquivalente – Ein kleines Team kann nicht alles managen
13
Erst 13 aller Schweizer Behörden publizieren Daten mit LINDAS
?
Nutzen für Ämter und Öffentlichkeit sind noch zu wenig ausgearbeitet
Zentrale Erkenntnisse
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Passt zu den Datenstrategien des Bundes
Die IT-Dienstleistung bietet Chancen für semantische Vernetzung, Interoperabilität und die Reduktion der Plattformvielfalt.
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Ungenügende Verankerung in BAR- oder OGD-Strategie
In der Konsequenz fristet LINDAS ein Mauerblümchendasein und tut sich schwer, sich zu etablieren.
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Nutzen, Nachfrage und Finanzierung unklar
Das BAR kann den Einsatz von LINDAS wirtschaftlich zu wenig rechtfertigen.
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LINDAS im BAR richtig angesiedelt?
Das BAR stösst als kleines Amt heute mit dem Betrieb von LINDAS an seine Grenzen. LINDAS wird mit minimalen Ressourcen am Leben erhalten. Strategie und Produktsteuerung werden vernachlässigt.