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Publikationen Energie und Kommunikation

GlühbirneIn diesem Bereich finden Sie die EFK-Audits im Zusammenhang mit Energie und Kommunikation.

Prüfung Prüfung der Aufsicht - Bundesamt für Energie, Eidgenössisches Starkstrominspektorat

Das Aufsichts- und Kontrollgebiet des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) erstreckt sich über sämtliche elektrische Anlagen und Erzeugnisse ausserhalb der Zuständigkeit des Bundesamts für Verkehr (BAV). Die Aufgaben des ESTI bewegen sich schwerpunktmässig im schweizerischen Stromnetz mit einem Gesamtwert von über 21 Milliarden Franken, was knapp 3 % des schweizerischen BIP 2022 entspricht.

Prüfauftrag: 23323

Prüfung Schutz kritischer Infrastrukturen – Aufsicht von Stauanlagen - Bundesamt für Energie

Der Betrieb von Stauanlagen ist mit Risiken verbunden. Ein ordnungsgemässer rechtlicher Rahmen sorgt in der Schweiz für die Regulierung und Aufsicht von Stauanlagen und die klare Zuweisung von Verantwortlichkeiten. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) ist dafür verantwortlich, dass die Stauanlagen ein akzeptiertes Sicherheitsniveau erreichen. Die operative Durchführung der technischen Sicherheitsaufsicht hat das UVEK an das Bundesamt für Energie (BFE) delegiert. Konkret wird diese Aufgabe von der Sektion Aufsicht Talsperren (TS) als Teil der Abteilung Aufsicht und Sicherheit (ASI) wahrgenommen.

Prüfauftrag: 22349

Prüfung Wirkung der Subventionen an grosse Photovoltaikanlagen - Bundesamt für Energie

Zur Erreichung seiner Ziele im Bereich der Energie- und Klimapolitik hat der Bund Massnahmen ergriffen, um die Stromproduktion mittels Photovoltaik (PV) wesentlich zu erhöhen. Die PV soll bis 2050 die Kernkraft als wichtigste Säule der Schweizer Stromproduktion nebst der Wasserkraft ersetzen. Die Produktionsziele für Solarstrom wurden mehrfach angehoben, während die Massnahmen wiederholt angepasst wurden. Seit 2014 löste die als Investitionsbeitrag ausgestaltete Einmalvergütung für Photovoltaikanlagen (EIV) die seit 2009 ausbezahlte kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) als wichtigste Subvention für Solarstrom schrittweise ab. Bis Ende 2022 wurden im Rahmen der EIV insgesamt 1,5 Milliarden Franken Fördergelder aus dem Netzzuschlagsfonds für 130 000 PV-Anlagen mit einer Jahresproduktion von 2,6 Terawattstunden gewährt. Darüber hinaus beeinflussen Regelungen des Bundes zusätzliche finanzielle Anreize und die rechtlichen Möglichkeiten für den Zubau von Solarstromanlagen. Dazu gehören insbesondere Bestimmungen zum Eigenverbrauch des produzierten Solarstroms, zur Rücklieferung an die Stromnetzbetreiber und zur Raumplanung. PV-Pflichten bei Neubauten, Informationsmassnahmen und steuerliche Regelungen von Bund und Kantonen sowie ergänzende Subventionen einzelner Kantone und Gemeinden wirken sich ebenfalls auf den Zubau von Solarstromanlagen aus.

Prüfauftrag: 22325