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Publikationen Bildung und Forschung

Kopf und Gehirn - IllustrationIn diesem Bereich finden Sie die EFK-Audits im Zusammenhang mit Fragen der Ausbildung, Forschung und Innovation.

Prüfung Analyse von alternativ finanzierten Immobilienprojekten der Eidgenössischen Technischen Hochschulen - ETH-Rat, ETH Zürich, ETH Lausanne

Der ETH-Bereich nutzt mit einem Bilanzwert von rund 4,6 Milliarden Franken eines der grössten Immobilienportfolios der schweizerischen Eidgenossenschaft. Die Gebäude dienen unterschiedlichen Verwendungszwecken, teilweise gilt es auch Infrastrukturbedürfnisse ausserhalb des reinen Forschungs- und Lehrbetriebes (bspw. Wohnheime für Studenten) zu Verfügung zu stellen. In solchen Fällen können sich alternative Finanzierungen durch Dritte anbieten.

Prüfauftrag: 15121

Subventionsprüfung Forschungspartner - Kommission für Technologie und Innovation

Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) hat die Konformität der Subventionierung der Kommission für Technologie und Innovation (KTI) von Forschungsprojekten bei sieben schweizerischen Hochschulen und Forschungsinstitutionen (Forschungspartnern) geprüft. 2014 sprach die KTI 152,42 Millionen Franken Beiträge für Technologie- und Innovationsförderungsprojekte, die von Unternehmen in Zusammenarbeit mit Forschungspartnern durchgeführt werden. Aufgrund der Frankenstärke hat der Bund 2011 ein Sonderbeitrag von 100 Millionen Franken für Innovationsförderung der KTI verabschiedet. Die Prüfung der EFK zeigte, dass die Regelungen der Kostenverteilung zwischen Forschungs- und Wirtschaftspartnern schwer umsetzbar und nachvollziehbar sind. Die Forschungspartner arbeiten zwar professionell und verfügen über moderne Rechnungswesen sowie kompetentes Fachpersonal. Ein Vergleich zwischen ihnen wird jedoch durch das fragmentierte Hochschulsystem der Schweiz erschwert.

Prüfauftrag: 15309

Wirtschaftlichkeitsprüfung Aussennetz für Bildung, Forschung und Innovation (Swissnex) - Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation

Der Aufbau des Swissnex-Netzwerks geht auf die Initiative des Wissenschaftsrates der schweizerischen Botschaft in Washington zurück, um unter anderem die Abwanderung von Forschern und Fachkräften („brain drain“) zu bekämpfen. Unterstützt durch eine Spende einer Schweizer Bank gründete das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) im Jahr 2000 in Boston das erste Schweizer Haus der Wissenschaft (heute: Swissnex). Dieses ging aus dem bisher in Boston bestehenden Generalkonsulat hervor. Das SBFI rollte schrittweise dieses Konzept an der Schnittstelle zwischen den schweizerischen BFI-Akteuren und den Orten internationaler wissenschaftlicher Exzellenz in fünf grossen Städten aus. Im Verlauf des 15-jährigen Bestehens des Swissnex-Netzwerks wechselte der Fokus von der Bekämpfung des „brain drains“ zur Förderung des internationalen Austauschs von Forschern und Fachkräften („brain circulation“). Die Aktivitäten der Swissnex richten sich nach der Nachfrage der BFI-Stakeholder. Die SBFI-Führung ist von der grossen Autonomie der einzelnen Standorte und der Initiativen der Swissnex-Geschäftsführer vor Ort geprägt. Das SBFI führt und finanziert neben dem Swissnex-Netzwerk rund neun Wissenschaftsräte. Das Swissnex-Netzwerk und diese Wissenschaftsräte, die in die schweizerischen Botschaften und Konsulate im Ausland eingebunden sind, bilden das Bildungs-, Forschungs- und Innovations-Aussennetz der Eidgenossenschaft. Es ist Teil des offiziellen Aussennetzes des Bundes und wird durch das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) koordiniert.

Prüfauftrag: 15312